Ein (positiver) Bericht

Ein Erfahrungsbericht von Nadine

Wie die meisten von uns, hatte ich (w, 39) insbesondere in den letzten 2-3 Jahren immer wiederkehrende Mandelentzündungen. Zuletzt wurde es dann so schlimm, dass ich, sobald ich das Antibiotikum abgesetzt habe erneut 2 Tage später eine Mandelentzündung bekam. Aufgrund eines Abszesses bekam ich dann relativ kurzfristig einen OP-Termin (Mitte Mai).

Ich war insgesamt 3 Tage im Krankenhaus. Mittwochs war die OP, Samstag früh wurde ich entlassen. 

Tag 0:

Ich hatte wirklich eine entspannte OP-Vorbereitung – ein super Anästhesie-Team und super liebe Ärzte*innen und Pfleger*innen. Im Aufwachraum bekam ich direkt ein Wassereis, was einfach mega gut getan hat 🙂

Auf dem Zimmer bekam ich direkt eine erste Schmerztablette in etwas Wasser aufgelöst, was ich dann auch schon gut trinken konnte. 

Die Schmerzen waren den ganzen Tag über gut aushaltbar. Abends konnte ich bereits einen Jogurt essen. 

Tag 1-2:

Insgesamt waren die Tage im Krankenhaus entspannt. Ich konnte nachts wirklich sehr gut schlafen und habe die Zeit im Krankenhaus genutzt um mich wirklich auszuruhen (viel geschlafen und TV geguckt – war fast ein kleiner Wellness Urlaub). 

Ich habe drei Mal am Tag Schmerzmittel genommen und sobald diese gewirkt haben, hatte ich keine Schmerzen. Was mir zudem noch super geholfen hat, waren Eiswürfel und Kühlpacks im Nacken. Insbesondere morgens nach dem Aufstehen habe ich direkt vor den Schmerztabletten Eiswürfel genommen. Dann war das Schlucken „einfacher“. 

Aufgrund meines Abszesses habe ich drei Mal am Tag Penicillin intravenös bekommen – keine Ahnung, ob das womöglich die Schmerzen aushaltbarer gemacht hat?!

Tag 3:

An Tag 3 wurde ich entlassen. Ich musste noch 3 weitere Tage das Penicillin zu Hause nehmen. Zudem hatte mir das Krankenhaus Voltaren Schmerztabletten und Novalgin bei Bedarf verschrieben. Novalgin half bei mir irgendwie kaum, so dass ich drei Mal täglich die Voltaren Schmerztabletten genommen habe. 

Tag 4-10:

Ja, die Schmerzen wurden nochmal „schlimmer“. Ohne Schmerztabletten wäre das sicherlich ziemlich heftig gewesen. Aber ich hatte einfach Glück, dass die Schmerztabletten gut angeschlagen haben und ich diese auch super vertragen habe. Ich war noch schlapp und habe versucht mich zu schonen. Da ich vor dem schlafen eine Schmerztablette genommen habe, kam ich auch gut und relativ schmerzfrei durch die Nacht. 

Tag 11-14:

Ab Tag 11 konnte ich die Intervalle der Schmerztabletten verlängern. Ich habe nur noch morgens und abends eine nehmen müssen – ab Tag 14 war ich schmerzfrei. 

Insgesamt hatte ich wohl Glück. Das hat mir mein Arzt auch im Krankenhaus bestätigt. Ich hatte keinerlei Nachblutungen und konnte 3 Wochen nach der OP schon wieder voll mit Sport, etc. durchstarten. Zudem konnte ich die ganze Zeit über auch gut essen. 

Rückblickend war es mit Schmerzmitteln wirklich gut aushaltbar und ich bin super happy, dass ich die blöden Dinger jetzt raushabe. Nach 2 Wochen kam auch meine körperliche Energie zurück. 

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